Donnerstag, 23. Juli 2020 - 10:02 Uhr
1xGold, 1x Bronze, 1 Kreisrekord und einige Bestleistungen
Am Sonntag dem 12. Juli ging es für ein Leichtathletik-Trio des TSV Schnega ins Alte Land nach Stade, wo die Bezirksmeisterschaften im Blockwettkampf ausgetragen wurden. Bei überwiegend guten Wetterbedingungen zeigten die Drei trotz fehlender Wettkampfpraxis durch die lange Coronapause einen recht guten Wettkampf. Lara Kotter W15 startete im Block Sprint/Sprung, präsentierte sich in Top-Form und sicherte sich die Bronze-Medaille. Wie alle Mädchen der U16 musste auch sie als erstes die 80m Hürden bewältigen. Hier zeigte sie sich gegenüber der letzten Saison stark verbessert und lief die Strecke in 14,00 Sekunden und damit 0,36 Sek. schneller als bisher. Bei ihrer Lieblingsdisziplin, dem Hochsprung, hatte sie beim Einspringen große Probleme mit dem Anlauf, was sie während des Wettkampfes aber abstellen konnte. Am Ende blieb Lara mit 1,48m nur 1 cm unter ihrer Bestleistung. Dann ging es zum Weitsprung den Lara eröffnete. Gleich im ersten Versuch gelang ihr ein perfekter Sprung bei dem sie ihre Freiluftbestleistung um 23cm auf 5,02m steigerte. Das war auch die größte Weite aller Mädchen der U16 an diesem Tag. Nach kurzer Pause stand der 100m Sprint auf dem Plan. Mit 14,04 Sek. war Lara nicht wirklich zufrieden, aber nach Hürden, Hoch- und Weitsprung waren die Beine halt schwer. Mehr ging einfach nicht. Mit den 22,43m beim abschließenden Speerwerfen sammelte Lara 2419 Punkte was eine Verbesserung ihrer Bestleistung um satte 165 Punkte bedeutete. Zum Kreisrekord fehlten magere 22 Punkte. In der W14 konnte Leni Eva ihren Titel im Block Wurf verteidigen. Es waren zwar noch zwei Mädels in ihrer Altersklasse am Start, die konnten Leni aber nicht beim Unternehmen Titelverteidigung gefährlich werden. Auch Leni startete mit 14,00 Sek. über die 80m Hürden. Beim Kugelstoßen verbesserte sie sich gegenüber dem Sommersportfest von vor drei Wochen in Lüchow um 13cm auf 9,68m. Beim Weitsprung kam dann die fehlende Wettkampfpraxis zum Tragen. Bei allen 3 Versuchen verfehlte Leni deutlich das Brett und so flossen am Ende nur 4,27m in die Wertung ein. Beim Sprint über die 100m lief sie vorneweg und kam nach 14,14 Sek., mit fast 1 Sek. Vorsprung ins Ziel. Mit Konkurrenz die schneller gelaufen wäre hätte es wahrscheinlich eine Zeit von unter 14 Sek. geben können. Bei der abschließenden Disziplin, dem Diskuswerfen, landete das 1Kg schwere Sportgerät bei guten 24,96m. Damit hatte Leni ihre Bestleistung und ihren Kreisrekord, den sie seit letztem Jahr gehalten hatte, um 30 auf 2311 Punkte verbessert. Mit dieser Leistung hätte sie auch die Altersklasse W15 gewonnen. Die dritte im Bunde war Maxine Eva die im Block Sprint/ Sprung der W14 auf Punktejagd ging. Für die 80m Hürden wurden 16,38 Sek. gestoppt und beim 100m Sprint blieb die Uhr nach 15,20 Sek. stehen. Auch Maxine hatte beim Hochsprung Probleme mit dem Anlauf die sie, im Gegensatz zu Lara, leider nicht in den Griff bekommen hatte. Die übersprungenen 1,20m lagen dann auch weit unter ihren Möglichkeiten. Im Weitsprung verfehlte auch sie komplett das Brett, rettete sich im letzten Versuch aber noch auf 4,14m nachdem die beiden ersten Sprünge weit unter der 4m Marke lagen. Bei Maxine merkte man am deutlichsten die fehlenden Vorbereitungswettkämpfe, außer in der letzten Disziplin dem Wurf mit dem Speer. Dort landete das 500g schwere Sportgerät bei guten 27,83m. Damit war sie in der W14 die einzige Athletin die eine Weite von über 20m geworfen hatte. Und auch in der W15 schaffte es keine weiter zu werfen. Am Ende lag Maxine in der 10er Konkurrenz der W14 mit 2006 Punkten auf Platz 7.

Erledigt. Leni(links), Maxine(oben) und Lara(rechts) nach den Bezirksmeisterschaften in Stade
Leichtathleten des TSV Schnega starten beim Sommersportfest in Lüchow in die Saison
Donnerstag, 25. Juni 2020 - 09:40 Uhr
Bestleistungen, Kreisrekord und LM-Qualifikation zum Saisonauftakt
Am Samstag dem 20. Juni ging es endlich los mit der Bahnsaison. Lange mussten die Leichtathleten des TSV Schnega auf diesen Tag warten. Durch die Corona-Pandemie und den daraus resultierenden Einschränkungen beim Trainings- und Wettkampfbetrieb wurden alle Wettkämpfe gestrichen. Nachdem Anfang Mai der Trainingsbetrieb wieder ermöglicht wurde sind jetzt, unter Einhaltung der Abstands- und Hygienevorschriften, auch Wettkämpfe wieder möglich. Am Sommersportfest am Samstag auf der Schulsportanlage in Lüchow das vom SC Lüchow ausgerichtet und als Probelauf für die Umsetzung der Corona-Regeln genutzt wurde, nahmen daher auch nur Athleten vom SC Lüchow und TSV Schnega teil. Die Athleten waren so voller Vorfreude auf den ersten Wettkampf des Jahres, das selbst Regen und Wind sie nicht bremsen konnte. In der W14 gingen Leni und Maxine Eva an den Start. Das beide mit dem 500g Speer umgehen können haben sie eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Leni steigerte sich auf 35,87m (+4,80m) knackte damit den 41 Jahre alten Kreisrekord von Kathrin Janiesch LG Wendland und qualifizierte sich mit dieser Weite für die Landesmeisterschaften. Die Norm dafür liegt bei 32m. Fast die gleiche Steigerung ihrer Bestleistung schaffte Maxine. Sie verbesserte sich um 4,74m auf 28,71m. Während Leni mit dem rutschigen Diskusring gut zurecht kam und sich um 35cm auf 26,09m steigerte hatte Maxine arge Probleme und blieb mit 16,44m knapp unter ihrer Bestleistung. Beim Kugelstoßen mit der 3 Kg Kugel zeigte Leni eine Serie guter Stöße. Der Beste landete bei 9,55m. Während Maxine sich beim 100m Sprint, den sie mit 15 Sek. nur minimal über ihrer Bestleistung beendete, über den Rückenwind freute, machte er den Weitsprung zum Lotteriespiel. Mit 4,08m war sie nicht wirklich zufrieden. Lara Kotter W15 begann mit dem 100m Sprint und freute sich ebenfalls über die Windunterstützung. Mit 13,7 Sek. verfehlte auch sie ihre Bestleistung äußerst knapp. Beim Weitsprung ließ auch bei ihr die Freude über den Wind rasch nach, da er doch ziemlich schnell Richtung und Intensität wechselte. Mehr als 4,60m waren nicht drin. Auch Lara hatte beim Diskuswerfen kaum Probleme mit dem nassen Ring. Mit 21,08m gab es ein Plus von 1,52m ihrer Bestleistung. Mit 7,91m im Kugelstoßen und den 23,11m im Speerwurf zeigte sie eine gute Leistung. In der WJU18 waren Saskia Pinnisch und Merle Eva dabei. Während sich fast alle Sprinter über leichte Windunterstützung freuen konnten hatte es Merle bei ihrem 100m Lauf mit leichtem Gegenwind zu tun, wovon sie sich aber völlig unbeeindruckt zeigte. Mit 13,4 Sek gab es eine Verbesserung von 0,4 Sek. ihrer Bestleistung. Damit war sie an diesen Tag auch die schnellste aller weiblichen Sprinterinnen. Beim Weitsprung standen für sie 4,32m in der Ergebnisliste. Während Merle mit dem Regen beim Diskuswerfen, das sie mit 20,36m und fast 7m unter Bestleistung beendete, haderte zeigte Saskia einen starken Wettkampf. Mit 23,29m gab es ein Plus ihrer Bestleistung um 1,94m. Saskia kam mit der 3Kg schweren Kugel auf 7,80m. Merle startete im Kugelstoßen als Test für das nächste Jahr in der WJU20 wo mit der 4 Kg Kugel gestoßen wird. 8,45m waren eine gute Weite für sie. Julius Riewenherm und Tim Osten gehören beide der MJU18 an. Julius startete mit 12,5 Sek über die 100m in seinen Wettkampftag. Beim Weitsprung zeigte er dann was sich im Training schon abgezeichnet hatte. Alle seine Sprünge landeten jenseits der 5m Marke. Ärgerlich ist nur das sein bester Sprung, der mit 5,78m (+33cm) gemessen wurde nicht in die Bestenlisten aufgenommen wird, da die zulässige Windunterstützung, die bei 2m/s liegt, mit 2,2m/s um 0,2m/s zu hoch war. Zur Freude von Julius war es die größte Weite aller Springer, die im Weitsprung antraten. Gut waren auch seine Leistungen mit dem 1,5 Kg schweren Diskus (27,72m) und dem 700g Speer der bei 37,90m stecken blieb. Tim blieb mit 8,97m im Kugelstoßen mit der 5 Kg Kugel und 20,16m im Diskuswerfen knapp unter seinen Bestleistungen. Im letzten Wettkampf des Tages dem 400m Sprint verfehlte Tim seine Bestzeit zwar um 4 Sek. war aber mit 64,8 Sek schnellster Läufer das Tages über die Stadionrunde. Finn Müller hatte seinen ersten Wettkampf in der MJU20 wo mit deutlich schwereren Geräten geworfen und gestoßen wird. Mit der Kugel die jetzt 6 Kg wiegt, und damit 1 Kg mehr als bisher, schaffte er auf Anhieb die 10m Marke. Mit 10,25m lag er nur knapp 15cm unter seiner Bestleistung die er mit der 5 Kg Kugel gestoßen hatte. Der Diskus der 1,75 Kg wiegt und damit 0,25 Kg mehr als bisher landete, geschuldet durch den Regen und dem rutschigen Ring, nur bei 22,17m. Trainer, Sportler und Betreuer zeigten sich überrascht durch die guten Leistungen. Denn immerhin mussten die Athleten von März bis Mai das Training in Eigenregie durchführen. Und das haben sie anscheinend auch recht gut umgesetzt.

Das Leni Speerwerfen kann zeigte sie eindrucksvoll beim Sommersportfest in Lüchow. Ihre 35,87m waren persönliche Bestleistung,
Kreisrekord und LM-Qualifikation (Foto: TSV Archiv)
Leichtathletik-Quartett testet beim Hallensportfest in Lüchow
Montag, 17. Februar 2020 - 20:58 Uhr
Gute Leistungen abgeliefert
Am Samstag dem 8. Februar wurde in der Sporthalle der Grundschule Lüchow das mittlerweile 14 Hallensportfest des SC Lüchow ausgetragen. Im Angebot standen der 2x30m Sprint, Hochsprung, Kugelstoßen und der Stabhochsprung an dem von uns allerdings keiner teilgenommen hat. Das Hallensportfest nutzen auch die Leichtathleten des TSV Schnega um die Form nach 4-monatigem Grundlagentraining zu überprüfen. Durch krankheitsbedingte Ausfälle und das am gleichen Tag das Landeskader-Training für Lara und Leni stattfand, nahmen nur Jasmin Preuß WJU20, Merle Eva WJU18, Maxine Eva WJU16 und Tim Osten MJU18 an dem Wettkampf teil. Als erstes wurde der Sprint ausgetragen. Dabei wird die Zeit aus den 2x30m Läufen addiert. Die beste Zeit aller weiblichen Teilnehmerinnen lief Merle, die 10,0 Sekunden für beide Läufe benötigte und damit 0,6 Sek. schneller als letztes Jahr war. Maxine steigerte sich um 0,2 auf 10,3 Sekunden und Jasmin lief mit 10,5 Sekunden exakt die gleiche Zeit wie vor einem Jahr. Tim verkorkste beim ersten Durchgang seinen Start und blieb mit 9,6 Sekunden etwas unter seiner Zeit aus 2019, lief damit aber immer noch auf Platz Vier aller Sprinter. Beim Hochsprung lieferten Merle, Maxine und Jasmin dann Top-Leistungen ab. Jasmin scheiterte bei 1,35m und belegte mit übersprungenen 1,30m Platz 1 in ihrer Altersklasse und Gesamtplatz 4 in der weiblichen Konkurrenz. Maxine übersprang die 1,35m und verbesserte damit ihre Bestleistung aus der Freiluftsaison um stolze 12cm. Den Altersklassensieg und Gesamtplatz Zwei verpasste sie nur aufgrund der höheren Anzahl an Fehlversuchen. Fehlerfrei überquerte dagegen Merle alle Höhen bis 1,40m, was die Einstellung ihrer Bestleistung aus der Freiluftsaison bedeutete. Als letzte Springerin durfte Merle dann die neue Höhe bestimmen. Wurde vorher immer um 5cm erhöht, so ließ sie 1,42m auflegen. Scheiterte Merle im ersten Versuch noch knapp, so schaffte sie im zweiten Versuch die Höhe und beendete danach den Wettbewerb. Damit sicherte sie sich gleich zu Jahresbeginn eine neue persönliche Bestleistung im Hochsprung. Total unzufrieden war dagegen Tim im Hochsprung. Mit 1,40m blieb er, bedingt durch Probleme mit seinem Anlauf, deutlich unter seinen Möglichkeiten. Gut gelaufen ist es dagegen beim Kugelstoßen mit dem 5Kg schwerem Sportgerät für Tim. Mit 9,69m steigerte er seine Bestleistung, die er beim Hallenmeeting des HSV im Dezember aufgestellt hatte um 63cm und gewann damit die Konkurrenz in der MJU18. Jasmin, die mit der 4Kg Kugel stößt, kam auf 5,85m und blieb nur 2cm unter ihrer Bestleistung. Auch Maxine verfehlte ihre Bestleistung mit 6,99m deutlich, Gewann mit dieser Weite aber in der WJU16. Tagesbeste aller weiblichen Kugelstoßerinnen war Merle. Mit 10,48m stieß sie das 3Kg schwere Sportgerät fast 2m weiter als die Konkurrenz. Bis zum Saison-Auftakt Ende März bleiben den Leichtathleten noch knapp zwei Monate Zeit für die Vorbereitung auf die Saison 2020.

Für Tim, Maxine, Merle und Jasmin (von links) haben sich beim Hallensportfest in Lüchow die Quälereien im Wintertraining bezahlt gemacht
Leichtathleten starten beim Crosslauf in Rosche in die Bezirksmeisterschafts-Saison
Sonntag, 09. Februar 2020 - 12:01 Uhr
Mara Schulz wird überraschend Dritte
Am 25. Februar wurden in Rosche die BezirksmeisterInnen im Crosslauf ermittelt. Auch vom TSV Schnega hat sich eine kleine Läuferschar dorthin begeben, fanden die Meisterschaften doch quasi vor der Haustür statt. Bei guten Wetterbedingungen musste je nach Altersklasse auf dem Roscher Sportplatz eine 1000m Runde, die mit einigen kleineren Hügeln gespickt war, bis zu 8x gelaufen werden. Eine Neuerung war, dass der Lauf unter Flutlicht veranstaltet wurde. Als erste ging Mara Schulz W10 ins Rennen über 1500m. Sie zeigte einen beherzten Lauf und kam nach 7:07 Minuten ins Ziel, und wurde bei ihren ersten Bezirksmeisterschaften mit Platz 3 belohnt. Andrea Eva, Seniorinnen W45, musste die 1000m Runde 3x absolvieren. In 16:43 Minuten war es für Sie am Ende Platz 4 in der Fünfer Konkurrenz. Auch Merle Eva WJU18 und Tim Osten MJU18 nahmen die 3000m in Angriff. Merle trat jedoch in ein Loch, knickte um und verletzte sich am Fußgelenk. Sie lief das Rennen aber zu Ende und kam nach 16:14 Minuten als Fünfte ihrer Altersklasse ins Ziel. Tim ging angeschlagen ins Rennen. Er bekam nach einer Runde Magenprobleme und beendete nach 14:13 Minuten die 3 Runden. Die Langstrecke bei den Senioren, das waren 6000m, liefen Friedhelm Bülow M65 und Andreas Müller M50. Friedhelm kam nach 35:05 Minuten ins Ziel, Andreas nach 29:54 Minuten.

Sehr zufrieden war Mara mit dem Ergebnis ihrer ersten Bezirksmeisterschaft.
