Leichtathleten zeigen gute Leistungen bei den Bezirksmeisterschaften im 4/5/7/9 und 10-Kampf für die Altersklassen U18 und älter in Bad Bevensen

Montag, 08. Juli 2019 - 19:51 Uhr

3x Vizebezirksmeister, 1 Bronzemedaille, 1 Kreisrekord und Bestleistungen

Am Samstag 6. und Sonntag 7. Juli haben die Leichtathleten ab der Altersklasse U18 auf der Sportanlage in Bad Bevensen ihre Bezirksmeister im Mehrkampf ermittelt. Vom TSV Schnega haben vier Nachwuchs-Leichtathleten den Mehrkampf in Angriff genommen. Für Lara Kotter W14 war es mehr ein Trainings-Wettkampf da in dieser Altersklasse keine Titel vergeben wurden. Lara lieferte dennoch eine Klasse Leistung ab. Sie startete am Samstag mit 13,98 Sek. im 100m Sprint in ihren Wettkampf. Im folgenden Hochsprung überquerte Lara dann 1,44m was ein Plus ihrer Bestleistung um 2cm war. Auch im Kugelstoßen mit 6,85m (+ 20cm) gab es eine persönliche Bestleistung. Bei der abschließenden Disziplin für den 4-Kampf, dem Weitsprung, kam dann zu dem eh schon kalten Wind noch Regen dazu, was es für die Athleten nicht einfach machte, da es beim Absprung doch sehr rutschig wurde. Aber Lara kam mit den Bedingungen gut zurecht und sprang mit 4,55m dicht an ihre Bestleistung heran. Mit diesen Leistungen steigerte sie ihre 4-Kampf Bestleistung die sie erst vor zwei Wochen an gleicher Stelle aufgestellt hatte um 66 auf jetzt 1783 Punkte. Am Sonntag ging es dann mit dem 80m Hürdensprint weiter. Dort blieb Lara mit 14,50 Sek. knapp über ihrer Bestleistung. Die steigerte sie dann aber beim Wurf mit dem 500g Speer um 94cm auf 21,31m. Um den 7-Kampf erfolgreich abzuschließen muss man  zum Schluss noch die 800m laufen. Hier hat Lara dann noch die letzten Kraftreserven zusammen gesammelt und ist nach 2:51,37 Minuten ins Ziel gekommen, so schnell wie seit 2 Jahren nicht mehr. Ihre Bestleistung verfehlte sie um knappe 0,22 Sek. Damit hat Lara gleich bei ihrem ersten 7-Kampf die 3000 Punktemarke geknackt. Mit 3055 Punkten hat sie auch den W14 Kreisrekord den ihre Vereinskameradin Leni Eva seit den Landesmeisterschaften in Bad Harzburg gehalten hatte um 101 Punkte verbessert. Auch Merle Eva WJU18 zeigte bei ihrem ersten Mehrkampf in diesem Jahr eine ansprechende Leistung. Zum ersten Mal ist sie die 100m Hürden gelaufen. Daher war Merle auch zufrieden dass sie nach 18,23 Sek. verletzungsfrei ins Ziel gekommen ist. Im Hochsprung kam sie auf 1,32m. Beim Kugelstoßen hatte Merle dann so ihre Probleme da durch den Regen der Ring ziemlich rutschig wurde. Mit den gestoßenen 9,08m war sie daher auch unzufrieden. Zum Abschluss des ersten Wettkampftages  galt es dann noch die 100m zu sprinten. Nach 14,51 Sek. blieb die Uhr stehen. Merle hat ihre Bestleistung im 4-Kampf um 85 auf 1890 Punkte gesteigert. Der Sonntag begann dann mit dem Weitsprung. Die gesprungenen 4,32m waren zufriedenstellend für sie, da der Wind doch recht kräftig gepustet hat. Auch mit dem 500g Speer gab es Probleme so dass nur magere 20,73m in die Wertung flossen. Dann musste noch der 800m Lauf absolviert werden, die absolute Hassdisziplin von Merle. Ihre Devise lautete deshalb auch ankommen oder untergehen. Sie kam an und wie. Merle ging den 800m Lauf beherzt an und kam nach 3:12,36 Minuten ins Ziel. Das waren 10 Sek. weniger als ihre bisherige Bestleistung. Ihren ersten 7-Kampf schloss Merle mit 2835 Punkten ab. Dafür und für den 4-Kampf bekam sie jeweils Bezirkssilber. Tim Osten und Julius Riewenherm MJU18 begannen ihren Mehrkampf mit dem Hochsprung. Während Tim mit 1,40m deutlich unter seiner Bestleistung geblieben ist, kam Julius mit 1,60m gut in seinen Wettkampf. Tim sprintete die anschließenden 100m in 13,34 Sek., kam im Weitsprung auf 4,65m und mit der 5Kg schweren Kugel auf 8,26m. In der letzten Disziplin des Tages dem 400m Lauf, den Tim zum ersten Mal lief, blieb die Uhr bei 60,78 Sek. stehen. Er sammelte so 1815 Punkte und wurde mit Bezirkssilber dekoriert. Für Julius war der Wettkampf nach dem 100m Sprint (13,01 Sek.) gelaufen, da er sich eine Zerrung im Oberschenkel zugezogen hatte. Nach dem Weitsprung den er mit 4,86m beendete verschlimmerte sich seine Verletzung noch. Das Kugelstoßen beendete er mit für ihn schwachen 9,67m und im 400m Sprint ging er nur an den Start damit er wenigstens in die Wertung für den 5-Kampf kam. Julius ist dann nach etwa 50m aus dem Rennen ausgestiegen. So sammelte er 1752 Punkte und bekam noch die Bronzemedaille. Für den 10-Kampf am Sonntag war er damit auch aus dem Wettkampf raus.     

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Auch Dank ihres guten Hochsprungs hat Lara in Bad Bevensen die 3000 Punktemarke und den Kreisrekord im 7-Kampf geknackt


Leichtathletik-Quartett mit Top-Leistungen beim Mehrkampf in Bad Bevensen

Montag, 24. Juni 2019 - 19:15 Uhr

3 Kreisrekorde, 1 LM-Quali und 14 persönliche Bestleistungen

Am Sonntag den 23.Juni hat ein Leichtathletik-Quartett des TSV Schnega in Bad Bevensen Außer Wertung an den Kreismeisterschaften im Mehrkampf des KLV Uelzen teilgenommen. Bei hervorragenden Wetterbedingungen haben die Vier bei dem Wettkampf der als Trainingseinheit angedacht war, einmal mehr eine erstklassige Leistung abgeliefert. Leni Eva W13 hatte einen goldenen Tag erwischt. Im 75m Sprint verbesserte sie sich mit elektronischer Zeitnahme um 0,23 Sek. auf jetzt 10,50 Sek. Im Hochsprung hat Leni wieder ihre Bestleistung von 1,32m bestätigt und ist mit 4,49m im Weitsprung nur minimal darunter geblieben. Dann kam der Knaller mit dem 200g Ball. Das Lieblingssportgerät von Leni landete bei 48,50m was eine Verbesserung ihrer Bestleistung und des Kreisrekordes um 2m bedeutete. In der 3-Kampfwertung kam Leni auf starke 1503 Punkte was ein Plus ihrer persönlichen Bestleistung und des Kreisrekordes um 127 Punkte bedeutete. Den Bezirksrekord verpasste Leni nur um 31 Punkte. Im 4-Kampf gab es eine Steigerung der persönlichen Bestleistung um 151 Punkte auf 1897 Punkte. Den Kreisrekord in diesem Mehrkampf steigerte sie um 153 Punkte. Alle drei Kreisrekorde hatte Leni sich schon 2018 gesichert als sie noch der W12 angehörte. Im Ballwurf und 3-Kampf steht sie damit aktuell auf Platz 1 der Landesbestenliste. Auch Maxine Eva W13 stand den Leistungen ihrer Schwester in nichts nach. Maxine sprintete die 75m in 11,25 Sek. und kam im Weitsprung auf eine Weite von 3,94m. Dass Maxine ebenfalls mit dem 200g Ball umzugehen weiß, hat auch sie in Bevensen gezeigt. Mit einer Weite von 43m gab es ein Plus von 2m ihrer Bestleistung. Im 3-Kampf kam sie damit auf 1326 (+112) Punkte, und mit den 1,24m im Hochsprung, damit hat sie ihren Leistungsstand bestätigt, gab es in der 4-Kampfwertung 1668 (+175) Punkte. Lara Kotter W14 sprintete die 100m in 13,97 Sek. und damit erstmals unter 14 Sek. mit elektronischer Zeitnahme. Damit hat auch sie die Qualifikation für die Landesmeisterschaften in Braunschweig geschafft. Im Weitsprung wurden für Lara 4,60m gemessen, was 14cm weiter als bisher ist. Die 3Kg Kugel schaffte es auf 6,38m und im Hochsprung zum Abschluss des Mehrkampfs übersprang sie 1,36m.  Mit ihren Leistungen sammelte Lara im 4-Kampf 1717 (+7) Punkte was sich aber schlecht vergleichen lässt, da ihre Bestleistung noch aus der U14 stammt wo mit dem 200g Ball geworfen wird. Ihren ersten Wettkampf außerhalb des Landkreises absolvierte Leyla Kilic W10. Zum Auftakt ihres Wettkampfes steigerte Leyla gleich ihre Bestleistung im Weitsprung um 16cm auf 3,34m. Im anschließenden 50m Sprint wurden dann 8,76 Sek. gestoppt, was eine Verbesserung der handgestoppten 8,6 Sek. aus Hitzacker bedeutete. Mit dem 80g Schlagball gab es ein kleines Plus von 1,5m auf 20m. Damit sammelte Leyla 944 (+62) Punkte und verbesserte sich gegenüber Hitzacker deutlich. Leyla, Leni und Maxine haben jetzt Sommerpause. Lara tritt am 6. und 7. Juli noch zu einem 7-Kampf an der in Bad Bevensen stattfindet.      

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Mehr als zufrieden mit ihren Leistungen beim Mehrkampftag in Bad Bevensen waren von links:
Maxine, Lara, Leni und Leyla


Leichtathletik Trio mit guten Leistungen bei den Kreismeisterschaften in Lüchow

Sonntag, 23. Juni 2019 - 23:41 Uhr

3 Kreismeistertitel und 9 Treppchen-Plätze

Am Samstag den 15. Juni hat ein Leichtathletik-Trio des TSV Schnega  an den Kreismeisterschaften in den Einzel-Disziplinen teilgenommen. Auf der Sportanlage in Lüchow zeigten die Drei bei schwierigen Wetterbedingungen, es war schwül-warm und stark windig, einen guten Wettkampf. Julius Riewenherm MJU18 hatte fünf Disziplinen abzuarbeiten. Im 100m Sprint erreichte er mit 12,2 Sek. eine neue Bestleistung. Die 400m die Julius zur Vorbereitung auf einen 10-Kampf Anfang Juli in Bad Bevensen zum ersten Mal gelaufen ist beendete er nach 63,7 Sek. Nach zuletzt vielen Problemen im Hochsprung klappte der in Lüchow für ihn richtig gut. Die übersprungenen 1,60m waren nur 1cm unter seiner Bestleistung. In allen drei Disziplinen bekam Julius die Silber-Medaille. Die Kreismeistertitel sicherte er sich mit guten 5,18m im Weitsprung, das waren nur 5cm unter seiner Bestleistung die er im Dezember in Hamburg in der Halle gesprungen war, und mit guten 11,30m im Kugelstoßen. Finn Müller MJU18 trat zu zwei Disziplinen an. Mit der 5Kg schweren Kugel knackte er endlich die ersehnte 10m Marke. 10,11m waren für ihn eine Steigerung der persönlichen Bestleistung um 34cm und die Silber-Medaille. Auch über die 100m kommt er immer besser auf Touren. Die 12,8 Sek. waren eine Verbesserung um 0,78 Sek. und damit erstmals eine Zeit unter 13 Sek., dafür bekam er die Bronze-Medaille. Das Trio komplettiert hat Saskia Pinnisch die in der WJU18 startet. Saskia wurde im 100m Sprint konkurrenzlos mit einer Zeit von 16,2 Sek. Kreismeisterin und bekam für 7,39m mit der 3Kg schweren Kugel die Silber-Medaille.

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Hoch zufrieden war Finn mit seinem Ergebnis (10,11m) im Kugelstoßen


Ex-Weltklasse-Kugelstoß Buder trainierte in Schnega

Sonntag, 23. Juni 2019 - 23:37 Uhr

Gebannt und aufmerksam hörten die jungen Leichtathletinnen und Leichtathleten des TSV Schnega zu, was ihnen der frühere Weltklasse-Kugelstoßer Oliver-Sven Buder in der Gruppe oder einzeln erklärte. "Ihr müsst mehr Emotionen mit reinnehmen und mit Leidenschaft stoßen. Du hast zu wenig Druck gemacht, traut euch alle etwas zu. Beim Ausstoßen müsst ihr in die Streckung kommen. Erst kommen die Beine, dann die Arme. Den Ellenbogen musst Du etwas länger oben lassen. Nach dem Angleiten müsst ihr euch mit dem Schwungbein aktivabdrücken. Geht mit dem Körper hinterher." Der Experte hatteviel Tipps parat, um dem Leichtathletik-Nachwuchs die technisch anspruchsvolle Disziplin ein weiteres Stück näher zu bringen.

So verging am Dienstagabend auf dem Sportplatz in Schnega ein knapp zweistündiges Training mit Oliver-Sven Buder, der in den 1990er-Jahren zu den weltbesten Kugelstoßern gehörte, wie im Fluge. Der 52-Jährige, der seine größten Erfolge 1997 und 1999 mit dem Gewinn der Silbermedaillen bei den Weltmeisterschaften mit 21,24 m und 21,42 m feierte und unter anderem 1996 Fünfter bei den Olympischen Spielen in Atlanta geworden war, war einer zweiten Einladung des TSV Schnega gefolgt. Vor viereinhalb Jahren hatte Buder, der mit Andrea Eva, der Mutter der drei TSV-Leichtathletik-Talente Leni, Maxine und Merle Eva in Salzwedel zusammenarbeitet, schon einmal ein Training in Schnega geleitet.

Nun stellte der Ex-Weltklasseathlet fest, dass der TSV-Nachwuchs deutliche Fortschritte im Kugelstoßen gemacht hat. "Es sind gute Ansätze da, es ist Potenzial vorhanden", beurteilte der sympathische Zwei-Meter-Mann schon nach den ersten Stoßversuchen aus dem Stand, bei denen er einen Leistungscheck der Jungen und Mädchen vornahm. Bei mehreren Übungen - auch mal ohne die Kugel - veranschaulichte er, was die Kinder und Jugendlichen besser machen können. "Merle. Ruhig anfangen und dann explodieren, das war zu Beginn etwas zu hektisch", erklärte er unter anderem der ältesten der drei Eva-Schwestern, worauf sie beim nächsten Versuch zu achten habe.

"Mir hat es wie beim ersten Mal sehr gut gefallen. Seine Tipps haben mir sehr geholfen. Ich will versuchen, sie umzusetzen", war auch die 16-jährige Saskia Pinisch angetan von dieser Extra-Schicht. Der gleichaltrige Finn Müller, der einer der besten Werfer und Kugelstoßer in der U18 in Lüchow-Dannenberg ist, war ebenso begeistert von der ausgiebigen Übungseinheit. "Das war komplett gut und etwas ganz anderes, mit einem Profi zu trainieren. Er hat jedem einzelnen gezeigt, wie man es machen soll, damit es besser funktioniert. Außerdem war er sehr witzig und nicht so ernst und hat viel rübergebracht", war es für Finn Müller ein besonderer Abend. Für den Sohn von TSV-Jugend-Coach Andreas Müller machte sich das intensive Training sogleich bezahlt. Finn Müller, der erst wenige Tage zuvor seine persönliche Bestmarke mit der 5-kg-Kugel bei den Kreismeisterschaften in Lüchow auf 10,11 m geschraubt hatte, legte einen 10,70-m-Versuch hin. "Den würde ich gerne im nächsten Wettkampf bestätigen", kündigte der 16-Jährige an. Der gab wie alle anderen alles an diesem Abend und erntete von Oliver-Sven Buder auch noch einen netten Spruch nach einem misslungenen Versuch: "Wenn du nicht geworfen hättest, wäre es ein guter Stoß gewesen", kommentierte der ehemalige Weltklasse-Kugelstoßer scherzhaft, als Müllerdie Kugel zu früh vom Hals weg aus den Händen hatte gleiten lassen.

"Das war klasse. Oliver kann den Jugendlichen natürlich einen ganz anderen Input geben als ich. Er hat ihnen Tricks und Kniffe gezeigt und erklärt, was sie besser machen können", war TSV-Jugendtrainer Andreas Müller hellauf begeistert von der Extra-Trainingseinheit. "Er fand das auch super und würde es gerne wiederholen", betonte Müller, dass es nicht nur seinen Schützlingen viel Spaß bereitet habe. "Das war super. Wenn ich mehr Zeit hätte, könnte ich mir vorstellen, das öfter zu machen. Für ihre Altersklassen und ihren Leistungsbereich haben die Jungen und Mädchen das sehr gut gemacht", lobte Oliver-Sven Buder die elf eifrigen Leichtathletinnen und Leichtathleten aus dem Südkreis.

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Quelle: EJZ - Christian Ehlert

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